Corona-Ausnahmezustand

Aufgrund der Corona-Pandemie hat sich auch die Arbeit von Perspektivy in St. Petersburg verändert.

Dazu hat Perspektivy eine spezielle Website gestartet: https://doma.perspektivy.ru

Die gute Nachricht ist, dass alle Mitarbeiter und Freiwilligen weiterhin für die Betreuten sorgen, in der Nähe oder aus der Entfernung, und alles Mögliche dafür tun, dass die Hilfs- und Betreuungsprogramme erhalten bleiben. Die weniger gute Nachricht ist, dass die Kontakte mit den Betreuten stark eingeschränkt werden mussten, um die Ansteckungsgefahr für sie zu reduzieren, denn ihr Immunsystem ist oft schwach und das neue Virus kann für sie sehr gefährlich sein.

- Die beiden Tagesförderstätten im Familienprogramm mussten ihren Betrieb einstellen.

- Im Kinderheim in Pawlowsk und im Erwachseneninternat in Peterhof erhielt Perspektivy zunächst keinen Zutritt mehr. Inzwischen dürfen Mitarbeiter und Freiwillige in beiden Einrichtungen immerhin wieder mit einzelnen Bewohnern spazieren gehen.

- Die Übernachtungseinrichtung, die Trainingswohnung in Peterhof und das Projekt für betreutes Wohnen in Rasdolje laufen und haben ihre Arbeit den Umständen angepasst.

- Vor kurzem startete Perspektivy das neue und beispiellose Projekt "Evakuierung". Perspektivy erhielt von den lokalen Behörden die Genehmigung, einzelne Bewohner für die Zeit der Pandemie aus den staatlichen Heimen in Pawlowsk und Peterhof herauszuholen.
Für die Bewohner ist die Isolation und der mangelnde emotionale Austausch besonders schwer. Außerdem ist der Aufenthalt in den Internaten während der Pandemie nicht besonders sicher. Das Personal verändert sich ständig, es ist unmöglich, Menschen voneinander zu isolieren und die Bewohner haben ein schwaches Immunsystem. Darum hat sich Perspektivy entschieden, so viele Bewohner wie möglich in den Projekten für betreutes Wohnen, in Freiwilligenwohnungen sowie in den beiden Tagesförderstätten unterzubringen.

- Der größte Teil der deutschen Freiwilligen musste auf Anfrage der Entsendeorganisationen nach Deutschland zurückkehren. Acht ausländische Freiwillige sind in Petersburg geblieben.

- Perspektivy hat eine Gruppe von Freiwilligen zusammengestellt, die Hochrisikogruppen (ältere und behinderte Menschen) beim Einkaufen in ihren jeweiligen Wohngebieten helfen.

- Um die Mitarbeiter und Freiwilligen zu schützen, versucht Perspektivy, ihren Transfer in die Projekte und Arbeitsstellen jenseits von öffentlichen Verkehrsmitteln zu organisieren.

Wir hoffen, dass wir bald wieder zu einem normalen Leben zurückkehren können.

Liebe Freunde, Ihre Unterstützung ist uns jetzt sehr wichtig. Derzeit wird viel Geld für die Arbeitsmittel zum persönlichen Schutz und zur Desinfektion benötigt. Geld, das nicht im Budget eingeplant war…

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Corona-Ausnahmezustand

Aufgrund der Corona-Pandemie hat sich auch die Arbeit von Perspektivy in St. Petersburg verändert.

Dazu hat Perspektivy eine eigene Website gestartet: https://doma.perspektivy.ru

Die gute Nachricht ist, dass alle Mitarbeiter und Freiwilligen weiterhin für die Betreuten sorgen, in der Nähe oder aus der Entfernung, und alles Mögliche dafür tun, dass die Hilfs- und Betreuungsprogramme erhalten bleiben. Die weniger gute Nachricht ist, dass die Kontakte mit den Betreuten stark eingeschränkt werden mussten, um die Ansteckungsgefahr für sie zu reduzieren, denn ihr Immunsystem ist oft schwach und das neue Virus kann für sie sehr gefährlich sein.

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Rundbrief Dezember 2019

Dezember 2019 - Unser neuer Rundbrief ist soeben erschienen und steht Ihnen HIER als PDF zur Verfügung. Darin berichten wir u.a. über die gewachsene Zusammenarbeit mit städtischen Schulen in St. Petersburg, damit sie auch Kinder mit schwereren Behinderungen aufnehmen.

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Hospitation

November 2019 - Sechs KollegInnen aus Sankt Petersburg und Moskau reisten in der vorletzten Novemberwoche nach Hamburg. Ziel der dreitägigen Studienreise war es, die ambulanten Angebote für Menschen mit psychischen Erkrankungen kennenzulernen, die in Hamburg unter der Leitlinie der Inklusion, Personenzentrierung und Sozialraumorientierung als Leistungsform der „ambulanten Sozialpsychiatrie“ angeboten werden.

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Rundbrief Juni 2019

Juni 2019 - Unser neuer Rundbrief ist erschienen und steht Ihnen HIER als PDF zur Verfügung. Er enthält unseren Nachruf für Margarete von der Borch.

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Wir trauern um Margarete

Am 7. März 2019 ist Margarete von der Borch nach langer Krankheit im Alter von 53 Jahren verstorben. Perspektiven ist Margaretes Lebenswerk. Sie war Initiatorin und Herz unseres Vereins, wie auch unserer russischen Partnerorganisation Perspektivy in St. Petersburg.

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